LIEBE SCHWESTERN UND BRÜDER DER PFARRE DIMBACH UND ST. GEORGEN AM WALDE!

Die Liturgie der Kirche ist mir sehr wichtig. Da die Liturgie der Osterwoche vor der Tür steht, und die Umstände nicht erlauben, dass wir als Pfarre miteinander sie in der Kirche feiern, kann uns die heutige Technik dabei helfen.

Die Osterwoche wird übertragen:

  • Gründonnerstag aus der Pfarre Dimbach um 19:00 Uhr
  • Karfreitag aus der Pfarre St. Georgen am Walde um 15:00 Uhr
  • Osternacht aus der Pfarre St. Georgen am Walde um 20:00 Uhr
  • Ostersonntag aus der Pfarre Dimbach um 10:00 Uhr

Links zu den Übertragungen werden auf der Pfarrhomepage veröffentlicht.

    Das Corona-Virus hat die ganze Welt mit aller Härte getroffen. Unser Privatleben ist massiv eingeschränkt, der gewohnte Tagesablauf ist aus den Fugen geraten, von persönlichen Treffen und Kontakten mit lieben Menschen, mit Omas und Opas, Töchtern und Söhnen, Enkeln und Urenkeln, mit denen wir uns eng verbunden fühlen, wurde dringend abgeraten und sind derzeit nur mehr über Telefon, SMS oder E-mails möglich.

   Für unsere Pfarre bedeutet diese Situation eine enorme Herausforderung. Wir müssen trotzdem keine Angst haben, denn niemand in unserer Pfarre wird in der schwierigen Zeit alleine gelassen. Not macht bekanntlich erfinderisch. Wir kennen viele Beispiele von Hilfsangeboten durch Privatpersonen und caritative Organisationen. 
   Es gibt aber auch den Hauch eines positiven Aspekts in dieser Ausnahmesituation. Nutzen wir doch die Zeit, einmal eine intensivere Begegnung mit Gott zu suchen und auch zu uns selbst zu finden, sowie über unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen nachzudenken! 
   Selbst wenn ich die hl. Messe nicht gemeinsam mit Euch feiern kann, so fühle ich mich als Euer Pfarrer im Geist mit jedem von Euch tief verbunden und bete für Euch. 
   Auch die Kirche bietet den Gläubigen viele Formen, an den Sonn- und Feiertagen den Gottesdienst zu Hause mitzufeiern z.B. durch Übertragungen im Radio und im Fernsehen, wie wir sie von unseren Eltern und Großeltern kennen.
   Wir können unsere Zeit auch mit persönlichem Gebet verbringen.
Ich wünsche Euch allen viel Kraft in der Bewältigung der Krise, denn niemals dürfen wir unser Vertrauen zu Gott verlieren.

Eurer Pfarrer, Rafal

Herr Jesus Christus, du hast gesagt:
„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“.
Du weißt was Krankheit und Leid für uns Menschen bedeutet.
Wir bitten dich in dieser Zeit, wo weltweit das Corona-Virus um sich greift,
wo so viele Menschen an dieser Krankheit schon leiden,
wo so viele Menschen in Angst und Sorge für sich und ihre Angehörigen leben.
Zu dir, unseren Heiland und Herrn, nehmen wir Zuflucht, du bist der beste Arzt,
der in Krankheit und Schwierigkeiten alle Angst von uns nehmen kann
und uns führt und begleitet durch diese Zeit.
Amen.

Liebe Pfarre!

Das hat es auch noch nie gegeben, dass ich euch über die Pfarrhomepage einen Brief schreibe, aber besondere Zeiten benötigen besondere Zeichen.

Und wir haben gerade wirklich herausfordernde Wochen, oder?

All unsere Pläne, unsere Vorhaben, unsere Gewohnheiten und unsere Fixpunkte wurden durchkreuzt. Nichts ist mehr wie es war und das kann ganz schön verunsichern, das macht nervös, das macht Angst.

Viele von uns vermissen die Kontakte mit ihren Mitmenschen. Sei es das Treffen zum Turnen, zum Handarbeiten, zum Spielen, zum Quatschen, die gemeinsame Feier des Gottesdienstes und die dazugehörigen Treffen am Kirchenplatz. Im Gegensatz dazu stehen laufende Berichterstattungen in den Medien über neue Coronafälle, über neue Maßnahmen/ Einschränkungen.

Ganz klar ist jedoch die Aufforderung uns selbst und andere zu schützen indem wir gerade jetzt so wenige Kontakte zu anderen Menschen haben wie möglich. Das fällt schwer, ich weiß wovon ich rede, aber es ist notwendig. 

Natürlich ist es gerade jetzt wichtig, einander nicht zu besuchen, auch wenn uns das schwer fällt und auch wenn es schön wäre einander zu treffen. Aber in den nächsten Wochen muss wohl ein Anruf reichen. Aber davon können wir ja Gebrauch machen, und vielleicht sogar die Zeit nutzen und endlich die- oder denjenigen anrufen, bei dem wir es uns schon so lange vorgenommen haben. Ein Plausch am Telefon kann kein persönliches Treffen ersetzen, aber er kann eine willkommene Abwechslung sein und eine große Freude machen.

Bis auf weiteres finden keine Gottesdienste statt, aber jede und jeder von uns ist eingeladen, über Medien teilzunehmen (Radio, Fernsehen, Onlinestream ...) und sich im Gebet zuhause anzuschließen. Wir sind auch eingeladen nicht nur für alle Kranken zu beten, sondern auch die in unsere Gebete einzuschließen, die dafür sorgen, dass unser System am Laufen gehalten wird.

Auf das Pfarrblatt müsst ihr auch noch etwas länger warten als gedacht. Wir haben die Arbeit daran bis auf weiteres eingestellt. Wenn wir wieder etwas durchschnaufen können, wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder durch die dicke Wolkendecke blinzeln, werden wir die Arbeit wieder aufnehmen.

Ich bin zuversichtlich, wenn wir uns alle an die Maßnahmen der Regierung halten, wenn wir da jetzt ein paar Wochen „durchbeißen“, werden wir schon bald wieder etwas Normalität einziehen lassen können.

Ich wünsche euch allen alles Liebe, bitte schaut auf euch und auf euren Nächsten und bitte bleibt gesund.

Eure PGR-Obfrau, Karin Rumetshofer

Auf Grund der Veranstaltungsverbots-Verordnung entfallen vorerst alle Gottesdienste.

Gemäß Empfehlung der Regierung ist auch die Pfarre St. Georgen am Walde bemüht, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und ihre Gemeindemitglieder dabei zu unterstützen. Gottesdienste finden daher ab Montag, 16.3.2020 ohne physische Anwesenheit der Gläubigen statt. Die Pfarre ist bemüht, ihrer Aufgabe der Seelsorge möglichst nachzukommen. Neben der Übertragung von Gottesdiensten in Fernsehen und Radio besteht auch die Möglichkeit zur Hauskirche: Jede und jeder zwar für sich, doch im Gebet vereint. Dabei unterstützen die einzelnen Pfarrseelsorgerihre Pfarrmitglieder sehr gerne und tragen Sorge, gerade in dieser herausfordernden Zeit, den Menschen eine Stütze zu sein. Auf der Homepage der Pfarre sowie per Telefon und E-Mail informiert das Pfarrbüro gerne über die jeweiligen pfarrlichen Angebote. Als katholische Kirche laden wir zum Gebet für die bereits Erkrankten ein sowie für diejenigen, die in Gesundheitsberufen tätig sind.

 

 

Urheberrecht: FotoGrafik bruno haneder
Fotos wurden für die Pfarrhomepage kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

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Fotos wurden für die Pfarrhomepage kostenlos zur Verfügung gestellt.

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